Aussichtslosigkeit im Geflecht internationaler Verträge

Malefiz zu Viert am Spieleabend erteilt eine Lektion globalpolitischer Dimension. Aus strategischen Überlegungen werden ständig wechselnde Friedensverträge besprochen. Der Würfel fällt, eine kritische Situation. “Wir haben einen Vertrag!” Der verzweifelter Ausruf eines Bedrohten. Die ruhige Antwort des Überlegenen:

“Wir haben 1000 Verträge.”

Konversationsarchäologie

Wird in gemütlichen Runden angewandt, die in eine absurde Diskussion geraten sind und sich schwarmintelligent an den Ausgangspunkt zurückhanteln. Einfach und immer an der Anfangsfrage “Wie sind wir jetzt überhaupt auf das gekommen?” erkennbar.

Älter werden: Stolz

Wenn man am Weg zum Termin extra nochmal einen Namen nachschaut, dann dort trotzdem zwei anbieten muss (“Frau Klotzer oder Kratzer”), vom Gegenüber irritiert verbessert wird (“Klatzer??”) und sich dann stolz denkt: cool, ich hab mir den Namen gemerkt!

(Adj.) es muss ja nicht immer 100%ige Gesundheit sein

Den eigentlich verwerflichen Wunsch haben, ein bißchen krank zu sein.
Gerade so sehr, dass man von Schule und Arbeit zuhause bleiben muss, aber noch fit genug für binge watching ist.
Gerade so sehr, dass man die notwendige Motivation hat, um mit dem Rauchen aufzuhören, aber sich keine wirklichen Sorgen um die Lunge machen muss.