Wer hat wirklich ein Problem mit Kopftuch?

Bei der „Kopftuch-Frage“ geht es nicht nur um das Unbehagen, das Nicht-Muslime beim Anblick von kopftuchtragenden Frauen haben können. Sie stellt für diese Frauen doch auch einen Teil ihrer seit Generationen gelebten Identität in Frage.

Wenn ich mir vorstelle, dass meine Identität in Frage gestellt wird, löst das bei mir Unbehagen aus. Entweder fühle ich mich in die Ecke gedrängt, weil ich mich rechtfertigen muss, oder ich spüre, dass ich mit meiner Familie und Religionsgemeinschaft (Menschen, die mir wichtig sind) darüber diskutieren müsste und mir letzten Endes eine Änderung ihrer Überzeugung wünsche. Schon mal probiert, die Familienweihnachtstraditionen zu adaptieren?

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