Susanne Nückel

Fragen zu Solidarität

Warum scheint der Zusammenhalt (Solidarität) unter Reichen und unter Männern größer zu sein als unter Armen und Frauen?
Weil es einigender ist, den Status quo erhalten zu wollen, als etwas anderes, irgendwas anderes herbeizuführen? Weil das „irgendwas andere“ noch keine Machtklarheit hat?

Weil Solidarität immer nur unter „seinesgleichen“ gelebt wird? Kann Solidarität nur entstehen, wenn ich mir vorstellen kann, dass mir dasselbe Schicksal auch zustossen könnte? Wie groß kann die Distanz sein, wie sehr denke ich mir „na, so etwas kann/wird mir nie im Leben passieren„?

[work in progress —

Vor jeder solidarischen Handlung steht die persönliche Betroffenheit und die Aufgabe individuellem Erfolgswillens.

Menschen können sich leichter vorstellen, krank zu werden als arm. Darum ist es einfacher, Spenden für medizinische Einrichtungen zu sammeln.

— work in progress]

 

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