Labenze
In tiefer Verneigung vor Douglas Adams und Sven Böttcher: „Ein allgemein bekannter Gegenstand oder eine vertraute Erfahrung, für den oder die bisher noch keine Bezeichnung existiert.“
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(Verb) merken, warten
Fehler von anderen nicht vergessen, ohne im üblichen negativen Sinn nachtragend zu sein. Entspannt gewappnet sein, falls es nochmal passiert. Continue reading
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(Adj.) patt, matt
Nicht glücklich und nicht fähig, die Situation zu ändern. Continue reading
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(Subst.) Hoffnung, Glück
Maßstab für die Wahrscheinlichkeit, dass man einen angenehmen, kompetenten und putzfreudigen Fahrer kriegt, wenn man ein Taxi ruft. Auch anwendbar bei Beamten und anderen Dienstleistern, auf die man zufällig trifft. Continue reading
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(Subst.) Dauer, Kommunikation
Die Zeit, die vergeht, bis man sich dazu entscheidet, einer anderen Person weitere Informationen zu geben (weil keine oder unzufriedenstellende Reaktion). So etwas wie die Kommunikationsimpedanzangleichungslatenz. Continue reading
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(Subst.) Essenz, Ausflucht
Ein Thema, das eine anonyme Selbsthilfegruppe krampfhaft umsegelt, um nicht mit dem eigentlichen Problem konfrontiert zu werden. Beispiel: wie feiern Anonyme Alkoholiker ihre Parties, wie strukturieren Anonyme Perfektionisten ihre Treffen. Continue reading
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(Subst.) Aha, Jugend
Die Erkenntnis, dass es Jahrzehnte lang her ist, seit man das letzte Mal die Garderobe benützt hat, um die Grenzen der eigenen Attraktivität und der gesellschaftlichen Anerkennung auszutesten. (Fasching und Halloween werden nicht mitgerechnet.) Continue reading
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(Subst.) Großzügigkeit, Ersatzhandlung
Die Menge an Likör, die man sich gönnenerhaft in die heiße Milch kippt, wenn man entsprechend den guten Vorsätzen am Samstagabend allein zuhause mit einem guten Buch auf der Couch sitzt. Continue reading
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(Subst.) Wohlbefinden, Priorität
Jemand achtet stets darauf, dass er sich körperlich wohl fühlt: er streckt sich, bewegt sich, trinkt ausreichend, isst, wenn er hungrig ist, geht schlafen, wenn er müde ist, wäscht sich – egal wo gerade ist, wer noch da ist und wie die sonstigen Umstände sind. Ein egoistischer Wohlfühlrebell. Continue reading
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(Subst.) Name, Vokativ
Der Name (oder die Namen), mit dem man sich selbst anspricht, um sich zu motivieren, loben, beschimpfen, uä. Kann für die Familie und Freunde über lange Zeit hinweg unbekannt sein, bis man beim Erzählen den Satz beginnt mit „Und dann hab ich zu mir gesagt: “. Continue reading