Weniger Autos auf den Straßen

Warum fahren und stehen diese Autos eigentlich überall herum? Welche Bedingungen stehen dahinter? Wie kann es dazu kommen? Dröseln wir die Situation auf, ergeben sich neue Lösungsmöglichkeiten.

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Die Bedingung hinter diesem Zustand sind Menschen:

  • die ein Mobilitätsziel haben, hatten oder haben werden
  • die die finanziellen Möglichkeiten haben, sich ein Auto zu leisten (oder die sozialen, sich eines zu borgen)
  • die den notwendigen Kraftstoff erwerben konnten
  • die die rechtliche Erlaubnis – den Führerschein – besitzen

Wie wäre es zum Beispiel mit dem Ansatz, dass es wesentlich schwieriger sein sollte, einen Führerschein zu haben? Die Prüfung könnte wesentlich anspruchsvoller und schwieriger und auch regelmässig sein. Vergehen gegen die Straßenverkehrsordnung könnten strenger sein und zu viel häufigeren Führerscheinabnahmen führen.

Wenn rücksichtsloses Verhalten als Konsequenz bedeutet, dass man nur mehr am Beifahrersitz Auto fahren darf … nun ja, dann wird es für alle anderen Verkehrsteilnehmer*innen angenehmer auf der Straße.

Und was passiert mit den rücksichtslosen Radfahrer*innen? Zweifelsohne ein Thema, das behandelt gehört. Aber bitte auch berücksichtigen, dass die möglichen Folgen eine andere Dimension haben! (Meine Lieblingsantwort auf Schimpftiraden gegen Radrowdys: seien wir froh, dass diese Leute nicht in einem Auto sitzen!)
Ist doch ein Pferd schön stärker als ein Mensch am Fahrrad. Um wie viel mehr Kraft steckt in 45 (smart) oder gar 250 (Porsche Cayenne) Pferden?

Jeder klitzekleiner Fehler einer*s Autofahrer*s hat fatale Potenz. Sind sich Autofahrer*innen überhaupt über den enormen Vertrauensvorschuß bewusst, den sie geniessen?

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Bei der Gerichtsverhandlung nach dem Tod von Bridget Driscoll, die 1896 beim allerersten Autounfall starb, gab es die Hoffnung, dass dies nie wieder passieren würde.

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