Wohin mit dem Einkauf, wohin mit dem Rad?

Was die Wiener Mariahilfer Straße (Mahü) als nächstes braucht: gescheite Parkplätze für Lastenräder, mehr Radständer überhaupt – und einen unterirdischen Radschnellweg.

Einkauf mit Fahrrad geht so:

Radkorb "Laurel" von Gotham Cargo.
Radkorb „Laurel“ von Gotham Cargo.

oder mit einem Lastenfahrrad oder einer Rikscha.

Weil bzw. damit Radfahrer*innen in der neuen Mahü mit ihren Lastenrädern einkaufen, braucht es geeignete größere Radabstellplätze!

Vor Jahren las ich in einem Falter-Artikel, dass es von Stiftgasse bis Gürtel zwischen U-Bahn und Fahrbahn einen langen, ungenutzten Raum gibt. Da hätten doch viele, viele Fahrräder Platz! Es müssen ja nicht gleich 9.400 wie am Bahnhof in Edogawa, Japan sein. Solche Untergrund-Radparksysteme sind interessant, wenn man einkaufen oder zur Arbeit geht und auch eine gute Alternative zu einem diebstahlsgefährdeten, hausmeisterverärgernden Nachtparkplatz neben den Briefkästen im Stiegenhaus.

Ob da auch eine unterirdische Schnellverbindung für Radfahrer*innen möglich wäre?

Links:
Wikipedia: Kasai-Station in Edogawa, Japan (englisch)
Youtube: Underground Bicycle Parking Systems in Japan (englisch)
Wikipedia: Radschnellweg
Cykelsuperstier in Kopenhagen
Cycle Super Highways in Europa (englisch, pdf-Datei)