Eskapismus

Wichtige, notwendige Dinge werden nicht getan, weil die Ablenkungen des modernen Lebens so verführerisch und man selbst so bequem ist. Wie kann man dieses Phänomen nennen und beschreiben?

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Die Erklärung für Eskaspismus im deutschen Wikipedia lautet:

Als Eskapismus, Realitätsflucht oder Wirklichkeitsflucht bezeichnet man die Flucht aus oder vor der realen Welt und das Meiden derselben mit all ihren Anforderungen zugunsten einer Scheinwirklichkeit, d. h. imaginären oder möglichen besseren Wirklichkeit.

Weitaus treffender erscheint mir die englische Version:

Escapism is mental diversion by means of entertainment or recreation, as an „escape“ from the perceived unpleasant or banal aspects of daily life. It can also be used as a term to define the actions people take to help relieve persisting feelings of depression or general sadness.

Vor allem der zweite Satz bringt mich auf folgende Schlußfolgerung: wenn mehr Menschen depressiv sind, wird es mehr Unterhaltung und Freizeitspaß geben. Ausgehend davon, dass diese passiven Tätigkeiten depressiv machen (kein persönliches Erfolgserlebnis), dann ist das ein Teufelskreis.