Meine Mitschrift und eigene Gedanken zum Workshop am 2. Mai 2014 auf der Uni Graz.
Sein Buch „Schwarzbuch Markenfirmen. Die Welt im Griff der Konzerne.“ erscheint im Herbst 2014 als komplette Neuausgabe mit 12 konkreten Schritten zur Veränderung.
1. Selbstbewußtsein
Schlechtes Gewissen zeigt Machtverhältnisse.
Wem nützt es, wenn ich bei H&M ein Shirt kaufe
und deswegen ein schlechtes Gewissen bekomme?
Hin und wieder egoistisch oder geizig zu sein, ist schon ok, bloß: wann fühle ich mich langfristig erfolgreich und glücklich? Neurobiologen widerlegen Hobbes.
Eigentum verpflichtet – siehe deutsches Recht. Also Verantwortung übernehmen!
2. Gier und Geiz sind nicht geil.
3. Kooperation statt Konkurrenz
Wettbewerb bedeutet kooperative Konkurrenz, wo die Spielregeln GEMEINSAM festgelegt werden. Vgl. Fusionen und Kartelle.
Triple-Forderung: Erbschaftsteuer, Steueroasen, Privatstiftungen.
attac-Vermögensuhr
4. Raus aus der Komfortzone – Zivilcourage
5. sich organisieren
6. sich und andere informieren
7. bewusst konsumieren
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Drei Säulen der Demokratie: repräsentativ – direkt – partizipativ
Partizipatives Budget in den Wiener Bezirken?
Weltkonzerne sind sozial irrelevant: sie sichern 0,05% der Arbeitsplätze.
Globalisierungskritische Stadtspaziergänge in Deutschland: in Supermärkten und Shops wird erzählt, was Konzern tun.
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Links:
- Website Klaus Werner-Lobo
- attac-Vermögensuhr
- Berlin-Global: attac Stadtspaziergang
- Globalisierungskritische Spaziergänge Attac Ravensburg
- Globalisierungskritische Spaziergänge Attac Frankfurt