Punks und Polizei

13. Juni 2014, ~16:45 Uhr, Wien, Neubaugasse/Lindengasse.

punks_polizei
Wegen diesen Hunden rückte kurz darauf die WEGA als Verstärkung an.

Was mir erzählt wurde:
Jemand holt die Polizei, weil ein Pärchen mit ihren drei Hunden vor dem Geschäft sitzt bzw. liegt. (Wäre man um das Wohl der beiden besorgt gewesen, wäre die Rettung gekommen …)
Ein Hund beißt einen Polizisten und macht seine Hose kaputt.

Was ich selbst beobachtet habe:
Drei Hunde, die nervös und bellend Fraul + Herrl verteidigen.
Polizei erlaubt dem Mann nicht, mit den Hunden wegzugehen.
Polizist*innen sprühen den Tieren Pfefferspray ins Gesicht.
Herrl kann sie beruhigen.
WEGA kommt – es müssen dann schon mehr als elf Polizist*innen sein.
Sehr viele Passant*innen bleiben stehen und beobachten und fotografieren.
Ein Polizist fordert die Tierrettung an.

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Ein Passant regt sich auf: was das Steuergelder kostet!
Ich: Wenn man der Meinung wäre, dass es kein Problem ist, wenn zwei Menschen mit ihren Hunden am Gehsteig herumsitzen, dann würde es nichts kosten!
Er: Tun’s net politisieren!
Leider konnte ich vor Ort das Gespräch nicht mit ihm weiterführen, also hier: wenn sie über die Verwendung von öffentlichen Geldern sprechen – das ist Politik!

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Wenn ich Polizei im Einsatz sehe und Zeit habe, bleibe ich aus Prinzip stehen und beobachte. Diesmal stand ich nahe hinter/neben Polizisten. Als der Mann mit den aufgeregten und bellenden Hunden in die Lindengasse gehen wollte, und es ein wenig Wirbel gab, stand ich dann irgendwie zwischen ihm und Beamten:

Polizist: gehen sie weg da!
Ich: ich habe keine Angst vor den Hunden.
Polizist: sie stören da eine Amtshandlung!

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