The New „Think-global,-act-local“: Think holistic, act personal!

Ein 2011 von Deloitte veröffentlicher Artikel von Luis Gallardo ist ein Schwenk von den Natur- zu den Sozialwissenschaften  und kann auch politisch betrachtet werden. .

Der Autor schreibt (eigene Übersetzung aus dem Englischen):

„Global vs. Holistic

[…] Global ist zu breit und undefiniert. Holistisch berücksichtigt komplexe Verbindungen und Beziehungen, wenn wichtige Entscheidungen zu treffen sind. […]

Local vs. Personal

[…] ‚Acting Personal‘ spiegelt menschliche Dynamiken und das vielfältige, multidimensionale Profil jedes Individuums. ‚Acting personal‘ erlaubt es, Gemeinschaften zu dirigieren, indem Messages und Aktionen eine relevante und zeitgemässe Antwort auf das große Ganze der menschlichen Bedürfnisse werden. […]“

So wie ich es verstehe, fordert er auf, das Wissen über menschliches Verhalten bzw. der menschliche Faktor selbstverständlich in unsere Sichtweise einfließen zu lassen.

Holistisch geht über das Geographische hinaus. Schauen wir genauer, welche weiteren Verbindungen es global oder in der virtuellen Welt gibt und über welche Zwischenstationen sie laufen. Schauen wir uns die unsichtbaren Netzwerke an, wo Menschen verbunden sind über Geldflüsse, Verträge, Verpflichtungen, Bewunderung, Neid und Hoffnung. Wer redet bei Entscheidungen tatsächlich mit? An welchen Punkten könnte man Veränderungen bewirken?

Persönlich spricht nicht die Menschen einer Gegend an, sondern Gruppen. Wobei jeder Mensch sich verschiedenen Gruppen zugehörig fühlt und jede dieser Gruppen ihre eigenen Bedürfnisse hat. Akzeptieren wir, dass Menschen widersprüchlich handeln und Konflikte allgegenwärtig sind.

Politisch weitergedacht bringt das für mich die Forderung nach mehr Transparenz und eine Abkehr vom Modell der Harmonie.

Der Original-Artikel: Why Think Global, Act Local is no longer enough

 

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